Die “Italienische Reise“, entstanden aus dem Tagebuch von Goethes Reise 1786-1788 nach Italien, gilt nicht nur als eine persönliche Erzählung seines damaligen Lebens, sondern auch als ein großes literarisches Werk der genauen Beobachtung und Beschreibung seines damaligen Umfeldes. Goethes Fähigkeit, seine Wahrnehmungen und Erfahrungen durch die Sprache auszudrücken, wird in diesem Werk zu dem wichtigsten Ziel seiner Kunst.
Die Reise begann 1786 in Karlsbad. Sie führte ihn über Regensburg, München, Innsbruck und den Brenner zum Gardasee, nach Verona, Venedig, Ferrara, Bologna, Florenz, Assisi, Spoleto, Rom, Neapel und Sizilien. Die meiste Zeit verbrachte er in Rom, dem eigentlichen Ziel seiner Reise und der Erfüllung seiner jugendlichen Träume.
Diese Tonbildschau ist ein Versuch, Goethes Italienische Reise in den wichtigsten Stationen nachzuvollziehen sowie seine Beobachtungen und Beschreibungen wiederzugeben. Die einzelnen Stationen wurden zeitgetreu fotografiert. Die mit klassischer Musik und Folklore unterlegten Bilder sowie zwei professionelle Sprecher sorgen für eine kurzweilige Unterhaltung während der Reise durch halb Europa.
Gerald Bauerfeind, Tonbildschau in Überblendtechnik, Dauer 1,5 Stunden